An der Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fakultät, Nordeuropa-Institut, ist eine
W1TTW2-Professur
Geschichte, Gesellschaften und Politik Nordeuropas
zum 01.10.2028 befristet für 6 Jahre zu besetzen. Diese Stelle ist mit einem Tenure Track versehen. Spätestens 15 Monate vor Ablauf der Juniorprofessur wird ein Evaluationsverfahren mit dem Ziel eröffnet, festzustellen, ob die Leistungsanforderungen für eine Berufung auf Lebenszeit erfüllt sind. Von Tenure-Track-Professor*innen an der HU Berlin werden Leistungen in den Bereichen Forschung, Akademische Lehre, Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung, Förderung von Promovierenden und Postdoktorand*innen und der Erwerb von Personalführungskompetenzen erwartet. Aus dem Rahmenkatalog (https://www.hu-berlin.de/fileadmin/Mediathek/Zentrale_Seiten/Forschung___Lehre/Forschung/Dokumente/Berufung_Tenure_Track_Satzung_2023.pdf) werden im Laufe des Berufungsverfahrens die konkreten Leistungsanforderungen bestimmt.
Die Professur soll die neuzeitliche Geschichte, die gesellschaftlichen Strukturen und die aktuellen Entwicklungen der Politik Nordeuropas in Forschung und Lehre vertreten und inhaltlich an die drei anderen Fachteile des Nordeuropa-Instituts (Linguistik, Literaturwissenschaft, Mediävistik) anschlussfähig sein.
Gesucht wird eine Persönlichkeit mit einem international sichtbaren Forschungsprofil, das durch entsprechende Publikationen und Vortragstätigkeit ausgewiesen ist. Internationale Forschungskooperationen sind erwünscht. Außerdem sollten die Bewerberinnen und Bewerber über Kenntnisse der englischen und einer der festlandskandinavischen Sprachen auf Lehrniveau verfügen. Die Bereitschaft der Kandidat*innen soll bestehen, ggf. unzureichende Deutschkenntnisse innerhalb von zwei Jahren nach der Berufung auszugleichen.
Das Aufgabengebiet schließt die Lehre in allen relevanten Studiengängen (BA Skandinavistik / Nordeuropa-Studien, MA Skandinavistik / Nordeuropa-Studien sowie eine Mitarbeit an Studiengängen der Geschichtswissenschaften und Sozialwissenschaften) ein sowie ein Engagement in der akademischen Selbstverwaltung. Erwartet werden die aktive Beteiligung am weiteren Ausbau des Lehr- und Forschungsprofils des Instituts und die Bereitschaft zur inter- und transdisziplinären Vernetzung innerhalb der Fakultät, mit anderen Fakultäten der HU Berlin sowie Fach-Instituten außerhalb Berlins einschließlich neuer Drittmittelinitiativen.
Die Anforderungen für die Berufung gemäß § 102a i. V. m. §102c des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden.
Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht.
Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Dekanin der Sprach- und literaturwissenschaftlichen Fakultät, Frau Prof. Dr. Beate Lütke, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an berufungen.sprachlit@hu-berlin.de. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.
Bewerbungen sollten enthalten:
Für Fragen zu dieser Position kontaktieren Sie bitte Prof. Dr. Muriel Norde (muriel.norde@hu-berlin.de).
Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.
das Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) schreibt für das Akademische Jahr 2027/28 wieder Fellowships für promovierte und habilitierte Wissenschaftlter:innen aller Disziplinen aus:
Bewerbungsfrist ist der 18. September 2026 um 13 Uhr. Die Forschungsaufenthalte finden zwischen dem 1. September 2027 und dem 31. August 2028 statt.
Weitere Informationen zum Programm: https://uni-freiburg.de/frias/funding/frias-fellowship-programmes/
Das Doktoratsprogramm Literaturwissenschaft der Universität Basel schreibt zwei einjährige
Anschubstipendien über CHF 32 000 aus (Antritt: 1. April 2027). Das Stipendium soll vielversprechende
Nachwuchsforschende darin unterstützen, ihr Dissertationsprojekt auszuarbeiten und sich an geeigneten
Stellen um Anschlussfinanzierung zu bewerben.
Das Auswahlverfahren berücksichtigt die Leitziele über Diversität und Inklusion der Universität Basel, die
sich zum Ziel gesetzt hat, eine familienfreundliche, gleichstellungsorientierte sowie diskriminierungs- und
barrierefreie Universität zu sein, die Diversität in all ihren Dimensionen fördert.
Das Doktoratsprogramm Literaturwissenschaft
Das internationale, interphilologische Doktoratsprogramm Literaturwissenschaft der Universität Basel
bietet Promovierenden ausgezeichnete Bedingungen, um ihre Dissertation in der Literaturwissenschaft
und eng verwandten Fachgebieten zu verfassen. Ausgewählte Seminare, regelmässige
Doktoratskolloquien sowie Retraiten und Studientage bieten zahlreiche Gelegenheiten, um sich mit
anderen Promovierenden auszutauschen, Rückmeldungen zur entstehenden Arbeit zu erhalten und für
eine akademische Karriere notwendige Fertigkeiten zu erwerben. Das Doktoratsprogramm unterstützt
seine Mitglieder zudem mit Beiträgen an Konferenz-, Forschungs- und Archivreisen und finanzieller
Unterstützung für eigene Veranstaltungen.
Das Doktoratsprogramm wird vom Departement Sprach- und Literaturwissenschaften getragen, welches
folgende Philologien vereint: Anglistik, Germanistik, Französistik, Iberoromanistik, Italianistik,
Skandinavistik, Slavistik und Osteuropa-Studien. Zu den Forschungsschwerpunkten des
Doktoratsprogramms gehören Literatur- und Kulturtheorie, die Geschichte literarischer Formen, Künste
und Medien, Wissensformen und Kulturelle Praxis. Derzeit umfasst das Doktoratsprogramm rund 45
Promovierende, die Hälfte davon mit einem internationalen Hintergrund.
Das Anschubstipendium
Das einjährige Anschubstipendium (Bewerbungsschluss: 15. November 2026; Antritt: 1. April 2027) dient
dazu, einen Beitrag an die Lebenshaltungskosten während der Ausarbeitungsphase eines
literaturwissenschaftlichen Dissertationsprojekts zu leisten. Ziel der Anschubfinanzierung ist es, innerhalb
eines halben Jahres ein konkurrenzfähiges Gesuch für Stipendien oder für eine Projektanstellung
auszuarbeiten und an den entsprechenden Stellen einzureichen, um anschliessend die Dissertation im
Rahmen einer Drittmittelförderung nahtlos weiterzuführen. Das Anschubstipendium über CHF 32 000 wird
in zwei halbjährlichen Tranchen à CHF 16 000 (mit Evaluation) ausbezahlt.
Ihr Profil
Sie verfügen über einen hervorragenden Masterabschluss (oder gleichwertigen Abschluss) in einer am
Departement Sprach- und Literaturwissenschaften vertretenen Philologie oder in einem verwandten
Fachgebiet. Sie haben sich bereits vertiefte Gedanken über ein Dissertationsprojekt gemacht, das einen
wesentlichen Beitrag zu Ihrem Fachgebiet leisten soll und sind motiviert, sich als aktives Mitglied im
Doktoratsprogramm Literaturwissenschaft einzubringen.
Für die Bewerbung und die Zulassung zum Doktorat ist ein Notendurchschnitt des Masterabschlusses von
mindestens 5.0 im Schweizer System erforderlich, auf ein Zehntel gerundet (das entspricht in der Regel
Note 2.5 im deutschen System). Für andere Benotungssysteme beachten Sie die «Häufigen Fragen» auf
der Stipendienseite unserer Website dpl.dslw.unibas.ch. Das offizielle Abschlusszeugnis kann bis am 9.
Februar 2027 nachgereicht werden.
Wir bitten Sie, vor einer Bewerbung Kontakt mit möglichen Betreuungspersonen aufzunehmen und
Orientierungsgespräche zu führen. In Frage kommen Professorinnen und Professoren des Departements
Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Basel. Spätestens zum Zeitpunkt des
Bewerbungsgesprächs müssen Sie eine Betreuungszusage vorweisen können. Weiter bitten wir um
aufmerksame Lektüre unserer Website.
Bewerbung
Folgende Unterlagen sind in elektronischer Form (gesammelt in einem PDF) bis am 15. November 2026
an die Koordinationsstelle des Doktoratsprogramms Literaturwissenschaft
(dok-lit@unibas.ch) zu senden:
1. Motivationsschreiben
2. Lebenslauf (ggf. mit Publikationsliste)
3. Skizze zum Dissertationsvorhaben (max. 5 Seiten exkl. Literaturverzeichnis)
4. Abschlusszeugnis mit Note (MA-Abschluss oder gleichwertiger Abschluss; falls das Zeugnis noch
nicht vorliegt, ist eine Erklärung beizulegen, dass es bis am 9. Februar 2027 vorliegen wird)
5. Eine bis zwei Textproben (darunter aussagekräftige Ausschnitte mind. einer wissenschaftlichen
Qualifikationsarbeit, insgesamt nicht mehr als 30 Seiten)
6. Referenzschreiben
Die Bewerbung kann in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache eingereicht
werden. Bewerbungen von Personen, die bereits promoviert haben oder in ihrer Dissertation weit
fortgeschritten sind, werden nicht berücksichtigt. Anschubstipendiatinnen und -stipendiaten müssen sich
als Doktorierende an der Universität Basel immatrikulieren und werden automatisch Mitglied des
Doktoratsprogramms Literaturwissenschaft.
Zeitplan
Bewerbungsschluss: 15. November 2026.
Bewerbungsgespräche: bis am 10. Januar 2027.
Entscheid über die Zusprache: bis Ende Februar 2027.
Nähere Auskünfte erteilt die Koordinationsstelle unter dok-lit@unibas.ch.
Ordcap Sprachschule – Die Onlineschule für die Sprachen des Nordens
Besetzung zum: laufend
Bewerbungsfrist: laufend
Kontaktperson: Catharina Capteyn (post@ordcap.de)
Die Online-Sprachschule Ordcap sucht laufend Sprachlehrer aller nordischen Sprachen – Norwegisch, Schwedisch, Dänisch, Isländisch, Finnisch (wenn du noch etwas anderes kannst, gerne!) auf Honorarbasis für eine langfristige Zusammenarbeit. Wir unterrichten gemütlich per Online-Videokonferenz im Einzel- oder Kleingruppenkurs, so dass du von überall aus und nach eigener Zeiteinteilung arbeiten kannst. Ich freue mich über jede Vergrößerung des Teams!
Weitere Informationen gibt es auf https://www.ordcap.de/lehrer/
Lehrkräfte für alle nordischen Sprachen auf Honorarbasis für Online-Sprachschule gesucht!
Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch und Färöisch
skandia-lingua.de – Sprachschule für Nordeuropa
Besetzung: laufend
Bewerbungsfrist: laufend
Kontakt: Gernot Hohnstein (info@skandia-lingua.de)
Hast du Lust, Teil unseres Teams zu werden? Unsere Online-Sprachschule skandia-lingua.de in Greifswald ist auf der Suche nach neuen Lehrkräften für alle Sprachen des Nordens. Wir bieten regelmäßig Unterricht in Kleingruppenkursen und Individualtraining an, der über Online-Plattformen wie Skype, Teams, Meet oder Zoom durchgeführt wird.
Schreib uns gern jederzeit an! Wir freuen uns.
Weitere Informationen: skandia-lingua.de
Swenson Center
The deadline for applications is May 15, annually.
The Dagmar and Nils William Olsson Visiting Scholar Award
This award is a reimbursement of travel and living expenses associated with your 1- to 2-week visit to the Swenson Center, up to $2,500. The award is open to anyone doing academic research on any aspect of Swedish-American history. It is not intended to be used for genealogical research. We encourage graduate students and younger scholars to apply. The award should be used within one year of notification. Following your research, you will be expected to write a short article summarizing your project and use of the Swenson Center’s materials for publication in our quarterly journal, digital repository, and/or on our website.
More details here: www.augustana.edu/swenson/academic/visitingscholar
Volkshochschule Heilbronn
Besetzung zum: laufend
Bewerbungsfrist: laufend
Kontaktperson: Ralf Schusser(schusser@vhs-heilbronn.de)
Die Volkshochschule Heilbronn sucht ab sofort Dozentinnen und Dozenten für skandinavische Sprachen als freie Mitarbeiter auf Honorarbasis
Voraussetzungen: ein Hochschulabschluss in Skandinavistik, Unterrichtserfahrung in der Erwachsenenbildung in den Fächern Schwedisch, Dänisch oder Norwegisch, ein sicheres Auftreten, Zuverlässigeit und zeitliche Flexibilität
Nähere Informationen gibt es hier.
Augustana College Illinois
Besetzung zum: laufend
Bewerbungsfrist: 01.05. (Jährlich)
This award is a reimbursement of travel and living expenses associated with your 1- to 2-week visit to the Swenson Center, up to $2,500. The award is open to anyone doing academic research on any aspect of Swedish-American history. It is not intended to be used for genealogical research. We encourage graduate students and younger scholars to apply. The award should be used within one year of notification. Following your research, you will be expected to write a short article summarizing your project and use of the Swenson Center’s materials for publication in our quarterly journal, digital repository, and/or on our website.
Nähere Informationen gibt es hier.
Kopenhagen
Besetzung zum: laufend
Bewerbungsfrist: laufend
Die Deutsch-Dänische Handelskammer (DDHK) bietet Studenten aus Deutschland die Möglichkeit ein Auslandspraktikum im Zentrum Kopenhagens zu absolvieren.
Nähere Informationen gibt es hier.
Fachverband Skandinavistik e. V.
