Fachverband
Skandinavistik


Netzwerke und Kooperationen

Innerhalb der deutschsprachigen Skandinavistik gibt es einige teils langjährige Kooperationen und Netzwerke. Auf dieser Seite möchten wir einen Überblick über aktive Netzwerke und Kooperationen bieten.

Forschungsprojekte, an denen verschiedene Institute/Einrichtungen beteiligt sind, finden Sie auch unter Forschung>Projekte.

Sollten Sie Ihr Netzwerk oder Ihre Kooperation vermissen, kontaktieren Sie uns gerne per Email.

 

Doktorandennetzwerk

Auf der Arbeitstagung der deutschsprachgen Skandinavistik in Basel 2003 wurde beschlossen, ein Doktorandennetzwerk zu gründen. Regelmäßig finden seitdem überregionale Doktorandenkolloquien statt. Es existiert eine Mailinglist. Um aufgenommen zu werden, schreiben Sie bitte eine leere Email an doktoranden-subscribe@skandinavistik.uni-freiburg.de.


Deutsch-dänisches kulturwissenschaftliches Netzwerk / Dansk-tysk kulturvidenskabeligt netværk

Seit 2007 organisiert dieses Netzwerk in loser Folge dänisch-deutsche Symposien, deren Ergebnisse in Buchform einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Leitung: Prof. Dr. Annegret Heitmann (München), Prof. Dr. Stephan Michael Schröder (Köln) und Prof. Martin Zerlang (Kopenhagen). Zur Homepage des Netzwerks.


Kompetenznetzwerk Skandinavistik

Das Kompetenznetzwerk Skandinavistik ist eine Kooperation der skandinavistischen Institute und Abteilungen der Universitäten Basel, Freiburg, Strasbourg (Marc Bloch) und Tübingen. Zur Homepage des Netzwerks.


Juden in Skandinavien

Der Arbeitskreis, an dem Lehrende und Promovierende des Nordeuropa-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin und des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität beteiligt sind (Stefanie von Schnurbein, Florian Brandenburg, Clemens Räthel, Izabela Dahl, Thorsten Wagner, Christoph Buller), untersucht aus literatur- und geschichts¬wissenschaftlicher Perspektive Verflechtungen von gesellschaftlichen und literarischen Dimensionen skandinavisch-jüdischen Lebens im 19. Jahrhundert. Er stellt einerseits die Frage, ob und wie Literatur und Theater als gesellschaftliche Deutungssysteme vom historischen Wandel der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden beeinflusst werden. Andererseits erforscht er, welche Beiträge Literatur und Theater zu diesen Prozessen des Wandels leisten. Im Zentrum steht die Phase der Herausbildung bürgerlich geprägter Nationalkulturen, wobei es um die Frage geht, in welchem Maß und in welcher Weise gesellschaftliche und politische Verhandlungen des Jüdischen sowie Literatur von und über Juden zur Etablierung bürgerlicher Gesellschaften beitrugen und deren Integrationspotenziale und –widerstände sichtbar machten. Ziel ist nicht zuletzt die Korrektur eines immer noch gängigen Geschichtsbildes, demzufolge ›Skandinavien‹ im europäischen Vergleich als Ausnahme konstruiert wird, etwa im Hinblick auf einen nahezu fehlenden oder weniger virulenten Antijudaismus und Antisemitismus. Der Arbeitskreis hat 2009 intensive Kontakte zu einem Kreis an der Universität Zürich (Klaus Müller-Wille und Corinne Susanek) sowie dem Projekt Der Jude als kulturelle Konstruktion in der norwegischen Öffentlichkeit am Zentrum für Holocauststudien und religiöse Minderheiten in Oslo (Einhart Lorenz, Christhard Hoffmann) aufgenommen. Am 25. Juni fand ein gemeinsames Treffen mit Beteiligten dieser Projekte am Nordeuropa-Institut statt. Am 26. November nahm Stefanie von Schnurbein an einem internationalen Workshop des Osloer Projektes als Kommentatorin teil.


Georg Brandes-Gesellschaft

Sitz der 2009 gegründeten Geschäfts- und Forschungsstelle der Georg Brandes Gesellschaft ist die Universität Flensburg, die dafür durch die räumliche Nähe zu Skandinavien prädestiniert ist und damit ihr Profil als Hochschule mit grenzüberschreitenden Studiengängen und Schwerpunkten in der Erforschung interkultureller Fragestellungen stärkt. Universitätsintern dient die Georg Brandes Gesellschaft der Koordination von Lehre und Forschung. Angestrebt wird die Mitgliedschaft von Instituten und Personen, die sich verpflichten, in jedem akademischen Jahr wenigstens eine Lehrveranstaltung anzubieten, die auf das Thema der Georg Brandes-Sommerakademie abgestimmt ist.

http://www.brandes-gesellschaft.de/


Centre for Scandinavian Studies

The long-range goal is to make CSS a leading institution worldwide for research and education in Scandinavian Studies, encompassing the fields of language, literature, film, mediaand culture. In order to attract Scandinavian as well as non-Scandinavian students and researchers. Weitere Informationen unter: http://www.oresund.org/css/


Forschungsgruppe Nordeuropäische Politik e.V. – FOR:N

FOR:N hat sich im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, das vorhandene Fachwissen über Politik in Nordeuropa einschließlich des Ostseeraums zu bündeln und einem breiten Interessenkreis zugänglich zu machen. Angesiedelt am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität hat sich FOR:N seither zu einem Netzwerk junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen entwickelt, die sich mit aktuellen Fragen, langfristigen Entwicklungen in der Ostseeregion und deren historischen Wurzeln aus unterschiedlichen thematischen und fachlichen Blickwinkeln auseinandersetzen. Viele unserer langjährigen Mitglieder sind inzwischen beruflich in der Region untergekommen, so daß wir neben Kontakten zu den relevanten akademischen Netzwerken auch zunehmend personell in der Region vertreten sind. Nach wie vor aber ist Berlin das Zentrum unserer Aktivitäten.

Aktuelle Informationen zu Aktivitäten, Veröffentlichungen und Veranstaltungen von FOR:N und seinen Mitgliedern gibt es auf unserer Homepage: http://www2.hu-berlin.de/for:n/


Ostseekolleg / Baltic Sea School Berlin

The Baltic Sea School (Ostsee-Kolleg) is affiliated to the Department for Northern European Studies at Humboldt-Universität zu Berlin. It is the institutional forum for all study and research activities dealing with the politics, culture, history, and economy of the Baltic Sea Region.

Nähere Informationen zu Aktivitäten des Ostseekollegs erhalten Sie unter: http://www2.hu-berlin.de/ostseekolleg.




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